Industriegeschichte
- Verkehrsgeschichte - Technikgeschichte: Vorträge
Dr.
Rudolf Kretschmer
Am Berg 3
61231 Bad Nauheim
Tel.06032-72624
E-Mail:
Rudolf.Kretschmer@web.de
© Texte Rudolf Kretschmer
© Fotos Monika
Fontaine-Kretschmer, Rudolf Kretschmer
Zuletzt geändert:
19.1.2012
1709
begann Adam Darby in Coalbrookdale die Roheisengewinnung unter
Verwendung von Steinkohlenkoks statt Holzkohle. Dies eröffnete
den Weg zur Massenerzeugung von Eisen und damit zur Ersten
Industriellen Revolution. Zeugnisse der frühen
Industrialisierung im Raum Coalbrookdale sind Gegenstand des
Vortrages - neben Adam Darbys Hochofen z.B. die 1779 errichtete erste
eiserne Brücke, die nicht weit von der Hütte entfernt über
den Severn führt./font>
Vortrag, 60 Minuten
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Im
englischen Teil Nordamerikas begann die Eisenerzeugung bereits im
17., im französischen Kanada im 18. Jahrhundert. Von den alten
Anlagen ist mehr erhalten geblieben als in Europa, und man hat sich
früher und intensiver als dort um ihre Erhaltung und
Restaurierung gekümmert. Zusammen mit größerer
Unbekümmertheit beim Wiederaufbau führt dies dazu, daß
heute das Aussehen und Arbeiten frühneuzeitlicher Eisenhütten
an amerikanischen Bespielen besser verdeutlicht werden kann als an
europäischen. Der Vortrag nutzt vorwiegend solche aus den
US-Staaten Massachusetts Pennsylvania und Maryland sowie der
kanadischen Provinz Québec.
Vortrag, 90 Minuten
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In
den alten Industrieländern Europas und Nordamerikas hat der
Niedergang der traditionellen Industrien in den alten Zentren der
Ersten und Zweiten Industriellen Revolution zu grundlegenden
Wandlungen geführt. Im Westen Deutschlands – insbesondere
im Ruhrgebiet und im Saarrevier – ist der Niedergang der alten
Industrien künstlich verzögert worden, aber dennoch wohl
unabwendbar. Anderswo ist er längst abgeschlossen, die
betroffenen Regionen stehen aber ganz unterschiedlich da. Wo liegen
Gefahren, wo Chancen?
Vortrag, 90 Minuten
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VI03
Historische Industrielandschaft Südwales
Ab den 50er Jahren des 18. Jahrhunderts entwickelte sich Südwales mit seinen reichen Kohle- und Eisenerzvorkommen zum zweiten großen britischen Montanrevier. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war es das Zentrum der Eisenerzeugung in Großbritannien. Wenig später setzte der Niedergang der Roheisengewinnung ein, inzwischen wurde auch der Kohlebergbau fast überall eingestellt, und nur ein einziges Stahlwerk an Rand des alten Reviers ist noch in Betrieb. Der Vortrag befaßt sich mit den Spuren, die diese fast schon abgeschlossene Entwicklung einer Industrie hinterlassen hat, und mit den Bemühungen um die Erhaltung dieser Zeugnisse.
Vortrag, 90 Minuten
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Der
Vortrag befaßt sich vorwiegend mit den Kohlerevieren in
Ost-Pennsylvania und West Virginia/Südost.Kentucky. Beide haben
mit ihrer im Untertagbau gewonnenen Förderung im 19. und frühen
20. Jahrhundert wesentlich zum industriellen Aufschwung der USA
beigetragen, in beiden hat mit der Weltwirtschaftskrise ein rapider
Abstieg begonnen. Kohle wird dort heute nur noch in geringem Umfang
gefördert, und beide Regionen haben sich bis heute nicht vom
Niedergang des Kohlebergbaus erholt.
Vortrag, 90 Minuten
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Reste
früher Industrie- und Verkehrsanlagen hat man in Nordamerika
früher als in Europa für schutzwürdig befunden, und es
wird für ihre Erhaltung, Rekonstruktion und Nutzung als
Informationsquelle dort mehr Auswand getrieben als bei uns. Der
Vertrag befaßt sich mit Erhaltung und teilweisen Rekonstruktion
solcher Altanlagen und ihrer Erschließung für die
Bevölkerung anhand von Beispielen aus den USA und Kanada.
Vortrag, 90 Minuten
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VV01
Kanalbau und Industrialisierung im 18. und 19. Jahrhundert
Binnenwasserstraßen hatten einen wesentlichen Anteil an der industriellen Entwicklung im 18. und 19. Jahrhunderts - insbesondere vor dem Aufkommen der Eisenbahnen. Der Vortrag demonstriert die Technik der Kanalanlagen und der Kanalschiffahrt in dieser Zeit und erläutert die wirtschaftliche Bedeutung der Kanäle vor allem an Beispielen aus England und Wales.
Vortrag, 90 Minuten
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Die
Eisenbahn hat für die Industrialisierung im 19. und frühen
20. Jahrhundert eine entscheidende Rolle gespielt. Der Vortrag
demonstriert diese Entwicklung vorwiegend an Beispielen aus Europa
und Nordamerika.
Vortrag, 90 Minuten
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Der
Eisenbahnbau begann in den USA etwa um die gleiche Zeit wie in
England. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts stützte sich dann die
wirtschaftliche Erschließung Nordamerikas in erster Linie auf
die Eisenbahnen. Das schnell wachsende Verkehrsaufkommen trug dazu
bei, daß die USA die Führung in der Entwicklung der
Eisenbahntechnik übernahmen und bis um die Mitte des 20.
Jahrhunderts behielten. Dann fiel Straßen- und Luftverkehr
einen großen Teil des Beförderungssaufkommens der
Eisenbahn zu; es blieb ihr in wesentlichen nur die Vorrangstellung im
Massenguttransport. Der Vortrag verfolgt die Entwicklung der
nordamerikanischen Eisenbahnen in ihrer Aufsteigs- und Blütezeit.
Vortrag, 90 Minuten
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Um
die Mitte des 19. Jahrhunderts fiel die führende Rolle im
Dampflokomotivbau der amerikanische Industrie zu und blieb ihr bis
zum Ende des "Dampfzeitalters" in den USA. Einige
wesentliche technische Neuerungen entstanden zwar auch in dieser Zeit
anderswo, amerikanische Lokomotiven waren aber im Mittel deutlich
leistungsfähiger als europäische. Bezeichnenderweise wurden
neue Bauarten meist zuerst in den USA eingeführt. Seit der
Jahrhundertwende erhöhten wichtige amerikanische Bahnen dann die
zulässigen Achslasten auf ihren Hauptstrecken erheblich
schneller und weiter als in der übrigen Welt üblich. Die
Leistung der schweren US-amerikanischen Lokmotiven lag seitdem weit
jenseits der Obergrenzen, die in Europa erreicht wurden. Der Vortrag
stellt diese Entwicklung an ausgewählten Beispielen dar.
Vortrag, 90 Minuten
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Der
Anschluß des Saarreviers an das französische Kanalnetz war
ein gemeinsames Unternehmen des preußischen und des
französischen Staates - ersterer suchte der Förderung
seiner Gruben neue Märkte in Frankreich zu erschließen,
letzterer den wachsenden Kohlenbedarf der französischen
Wirtschaft kostengünstiger zu befriedigen. Die neue Wasserstraße
zog wegen der Konkurrenz der Eisenbahn aber nie den erwarteten
Verkehr auf sich und wurde auch nie durchgreifend modernisiert, so
daß sich viele Anlagen in kaum veränderter Form bis in die
Gegenwart halten konnten. Der Vortrag schildert die Entwicklung der
Wasserstraße, die Technik der Kanalanlagen und der
Kanalschiffahrt.
Vortrag, 90 Minuten
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Die
Erschließung des kolonialen Kanada ist vorwiegend über die
Binnenwasserwege erfolgt, und diese hatten bis zum Aufkommen der
Eisenbahnen den größten Teil des Verkehrsaufkommens zu
bewältigen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
ergänzte man die natürlichen Flußläufe teils aus
wirtschaftlichen, teils aus strategischen Gründen durch
Kanalanlagen. Einige von ihnen sind gegenüber der
Entstehungszeit kaum verändert erhalten geblieben: Mit dem
Eisenbahnbau und der Verbesserung des Verhältnisses zu den USA
verloren sie ihre überregionale Bedeutung, so daß eine
Modernisierung sich nicht lohnte, andererseits wurden sie weiter vom
regionalen Verkehr genutzt, so daß man sie benutzungsfähig
hielt.
Vortrag, 90 Minuten
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VV06
Eisenbahnmuseen in Nordamerika (USA und Kanada)
In Nordamerika gibt es jeweils rund 200 Eisenbahnmuseen bzw. Museen mit größeren Eisenbahnabteilungen und Museumsbahnen, bei denen man sich historisches rollendes Material ansehen kann. Der Vortrag stellt ausgesuchte Museen vor, die als typisch gelten können und weit über den Subkontinent verteilt sind.
Vortrag, 90 Minuten
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VV07
Luft- und Raumfahrtmuseen in den USA
In keinem anderen Land der Erde wird wohl eine solche Menge an Luftfahrzeugen ausgestellt wie in den USA. Ein Handbuch nennt die stolze Zahl von 800 Museen mit Ausstellungen zur Fliegerei. Der Vortrag stellt einige typische Musen und Ausstellungen aus verschiedenen Teilen des Landes vor.
Vortrag, 90 Minuten
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In
den USA hat sich die Massenmotorisierung entwickelt, die heute auch
unser Leben stark beeinflußt. Der Vortrag stellt einige
typische Kraftfahrzeugmuseen und andere Ausstellungen historischer
Automobile in den USA vor.
Vortrag, 90 Minuten
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Vom
späten 17. bis zum frühen 20. Jahrhundert war England bzw.
das Vereinigte Königreich die führende Seemacht, dann
übernahmen die USA diese Rolle. An den Küsten beider
Staaten erinnert eine große Zahl von Museumsschiffen an ihre
maritime Vergangenheit. Die ältesten dieser Fahrzeuge stammen
noch aus dem 18. Jahrhundert. Kriegschiffe sind allerdings
unverhältnismäßig stark vertreten. Der Vortrag stellt
einige dieser schwimmenden Museen vor.
Vortrag, 90 Minuten
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