Tagesseminare: Siedlungsgeschichte - Architekturgeschichte - Städtebau


Rudolf Kretschmer - Angebot 2015


Hoch- und spätmittelalterlicher Städtebau

Befestigungen vom Hochmittelalter bis zum 16. Jahrhundert in Mittel- und Westeuropa

Belagerungstechnik und Festungsbau im Spätmittelalter und im 16. Jahrhundert

Belagerungstechnik und Festungsbau vom 16. bis zum 18. Jahrhundert

Barocke Festungsstädte

Industrie und Wohnen - Arbeiterhäuser und Arbeitersiedlungen

Historismus - Bauen unter Berufung auf die Vergangenheit

Reformstile um die Jahrhundertwende


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Dr. Rudolf Kretschmer
Am Berg 3
61231 Bad Nauheim
Tel.06032-72624
E-Mail: Rudolf.Kretschmer@web.de


© Texte Rudolf Kretschmer
© Fotos Monika Fontaine-Kretschmer; Rudolf Kretschmer


Zuletzt geändert: 8.1.2015


TB10 - Hoch- und spätmittelalterlicher Städtebau

Im 12. und 13. Jahrhundert entstand in Deutschland eine Vielzahl von Städten. Meist handelte sich um geplante Neuanlagen. Für sie bildeten sich im 12. Jahrhundert schnell nacheinander mehrere Typen von Stadtgrundrissen heraus, von denen die späteren auch bei planmäßigen Neugründungen und Stadterweiterungen des 13. - 15. Jahrhunderts Verwendung fanden. Das Tagesseminar befaßt sich mit diesen Grundrißtypen, aber auch mit anderen Elementen des Erscheinungsbildes hoch- und spätmittelalterlicher Städte.

Tagesseminar (6 oder 7 x 45 Minuten)

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TB11 - Befestigungen vom Hochmittelalter bis zum 16. Jahrhundert in Mittel- und Westeuropa

Während des Hochmittelalters kam es im abendländischen Teil Europas zu einer enormen Expansion des Festungsbaus. Im Spätmittelalter führte dann das Aufkommen der Artillerie zu weiteren Wandlungen in der Befestigungstechnik. Belagerungstechnik wie Festungsbau lösten sich aber nur langsam vom Hergebrachten und wußten die Möglichkeiten der neuen Waffe zunächst nur unvollkommen einzuschätzen und auszunutzen. Damit entstand eine Übergangsarchitektur, die für den Städtebau bei weitem nicht so tiefgreifende Folgen hatte wie die neuen Formen des Festungsbaus in den folgenden Jahrhunderten.

Tagesseminar (6 oder 7 x 45 Minuten)

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TB01 - Belagerungstechnik und Festungsbau im Spätmittelalter und im 16. Jahrhundert

Im Spätmittelalter führte das Aufkommen der Artillerie zu Wandlungen in der Befestigungstechnik. Diese suchte zunächst die Bedingungen für den Einsatz der neuen Waffe gegen den Angreifer durch die Entwicklung neuer Bauformen zu verbessern. Bei den Bemühungen um den Schutz gegen das Artilleriefeuer löste sie sich dagegen nur langsam vom Hergebrachten. So entstand eine Übergangsarchitektur. Da, als sie sich etabliert hatte, das Ausgreifen europäischer Mächte nach Amerika, Afrika und Asien begann, kann sie als die erste weltweit verbreitete Befestigungsweise betrachtet werden, zumal man sie in Übersee vielfach auch dann noch verwandte, als sie in Europa längst durch modernere Techniken verdrängt worden war.

Tagesseminar (6 oder 7 x 45 Minuten)

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TB02 - Belagerungstechnik und Festungsbau vom 16. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts

Im 16. und 17. Jahrhundert entwickelte die Belagerungstechnik die bis Mitte des 19. Jahrhunderts üblichen Verfahren, die insbesondere einen möglichst effektiven Einsatz einer vorwiegend aus Kanonen mit glattem Rohr bestehenden Belagerungsartillerie ermöglichen und die Wirkung der entsprechend ausgestatteten Festungsartillerie einschränken sollten. Die Antwort der Befestigungstechnik war ein grundlegender Wandel in der Gestaltung der Festungsanlagen: Erde, nicht Stein, wurde zum wichtigsten Baumaterial, und die Befestigungen nahmen nun weit mehr Fläche in Anspruch als bisher.

Tagesseminar (6 oder 7 x 45 Minuten)

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TB03 - Barocke Festungsstädte

Die hohen Baukosten und der Flächenbedarf für Festungsanlagen, die dem technischen Entwicklungsstand des 17. und 18. Jahrhunderts entsprachen, führte dazu, daß bei weitem nicht alle Städte mit ihnen ausgestattet werden konnten. Daß der Schutz großer Ansiedlungen so aufwendig geworden war, förderte außerdem den Bau von neuen kleinen Festungsstädten in günstiger Lage. In solchen Neugründungen tritt die Tendenz des barocken Bauens zu Effektivität und zur Ausbildung regelmäßiger Formen stärker in Erscheinung als etwa bei den Schlössern und Kirchen, bei denen das reiche Dekor sie häufig kaschiert.

Tagesseminar (6 oder 7 x 45 Minuten)

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TB04 - Industrie und Wohnen -Arbeiterhäuser und Arbeitersiedlungen

Mit der Industrialisierung stellte sich der Gesellschaft die Aufgabe, die Arbeiter der neuen Fabriken und Bergwerke unterzubringen. Insbesondere in den neuen Industrierevieren abseits der bisherigen großen Städte entwickelten sich dafür besondere Bau- und Siedlungsformen. Das Tagesseminar behandelt insbesondere solche aus dem Umfeld von Bergbau und Schwerindustrie Europas und Nordamerikas aus dem 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert.

Tagesseminar (6 oder 7 x 45 Minuten)

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TB05 - Historismus - Bauen unter Berufung auf die Vergangenheit

In der europäischen und amerikanischen Baukunst des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts dominierte bei der äußeren Gestaltung der Bauten der Rückgriff auf die Formen der vorangegangenen Epochen von der Romanik bis zum Klassizismus, obwohl man vielfach zu neuen Konstruktionstechniken überging und Bauwerke errichtete, für deren Funktion es in der Vergangenheit keine Vorbilder gab. Die Bewertung dieser Bauten hat sich in neuerer Zeit zum Positiven gewandelt. Die Veranstaltung behandelt den Historismus anhand von wenig spektakulären, aber für die Masse des Bauens eher repräsentativen Beispielen. Berücksichtigt werden dabei auch der gesellschaftliche Hintergrund des damaligen Bauens und die mit den historischen Rückgriffen verbundenen Ideologien.

Tagesseminar (6 oder 7 x 45 Minuten)

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TB07 - Reformstile um die Jahrhundertwende

Im deutschen Sprachgebrauch werden die Reformstile des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts gerne pauschal unter der Bezeichnung Jugendstil zusammengefaßt, ja man ordnet diesem überdies Bauten des Neobarock, des Neoklassizismus und sogar der Moderne zu. Sicherlich gibt es fließende Übergänge zu diesen Stilrichtungen wie zwischen den Reformstilen selbst, man kann aber dennoch mehrere bei letzteren mehrere mit ausgeprägter eigener Formensprache unterscheiden In der Veranstaltung sollen die Charakteristika dieser Stile mit Hilfe von Beispielen aus Eutropa und Nordamerika herausgearbeitet werden.

Tagesseminar (6 oder 7 x 45 Minuten)

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